26 April 2026, 22:32

Lateinamerikas Kino feiert Triumph beim Filmfestival Guadalajara mit Rekordpreisen

Plakat für ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, mit Text und Bildern.

Lateinamerikas Kino feiert Triumph beim Filmfestival Guadalajara mit Rekordpreisen

Das 41. Filmfestival von Guadalajara geht mit hochkarätigen Preisen und Branchenwürdigungen zu Ende

Chilenische, kolumbianische und argentinische Produktionen dominierten die wichtigsten Kategorien des Festivals, während gleichzeitig neue Initiativen zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit vorgestellt wurden.

"Querida Fátima" stach im Wettbewerb um den Premio Mezcal besonders hervor und gewann die Auszeichnungen für besten Film, beste Regie sowie den Publikumspreis. Auch schauspielerische Leistungen wurden gewürdigt: Nicolás Zárate aus "Red Hangar" teilte sich den Preis für die beste Darstellung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in "Die Tochter des Kondors" ("The Condor Daughter") geehrt wurde.

Juan Pablo Sallatos "Red Hangar" räumte in der iberoamerikanischen Sektion komplett ab und gewann in jeder Kategorie, für die der Film nominiert war. Die kolumbianisch-französische Koproduktion "Name und Nachname" ("Name and Surname") sicherte sich unterdessen den höchsten Geldpreis des Festivals – ein mit 350.000 US-Dollar dotierter Preis von BDC Prods. Die argentinisch-spanische Koproduktion "Armer Daniel" ("Poor Daniel") folgte dichtauf und erhielt fünf Auszeichnungen im Rahmen von Guadalajara Construye.

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Im Genre-Bereich ging "Der Flüsterer" ("The Whisperer") mit zwei Hauptpreisen beim 22. Koproduktionstreffen als Sieger hervor. Die chilenische Regisseurin Maite Alberdi schloss das Festival mit einer Sonderaufführung ihres Films "Ein eigenes Kind" ("A Child of My Own") ab.

Neben den Preisen würdigte die Veranstaltung auch verdiente Persönlichkeiten der Branche: Elena Vilardell wurde für ihr Engagement bei der Förderung der Zusammenarbeit im iberoamerikanischen Kino geehrt. Darren Aronofsky erhielt ebenfalls eine Internationale Hommage.

Abseits des Wettbewerbs präsentierten elf iberoamerikanische Filmfestivals Iberfest, eine neue Plattform, die die Kooperation und den Ressourcenaustausch zwischen regionalen Veranstaltungen fördern soll.

Das Festival feierte nicht nur kreative, sondern auch finanzielle Erfolge – die vergebenen Preisgelder summierten sich auf mehrere hunderttausend Dollar. Initiativen wie Iberfest zielen nun darauf ab, die Vernetzung zwischen iberoamerikanischen Filmschaffenden und Festivals weiter auszubauen. Mit dem Abschluss der Veranstaltung unterstrich das lateinamerikanische Kino einmal mehr seinen wachsenden Einfluss auf der internationalen Bühne.

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