18 June 2026, 22:23

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung an der Hansastraße

Veränderungen in der Entsorgung von Baurestmüll am Annahmehof des städtischen Depots

Langenfeld verschärft Regeln für Bauschutt-Entsorgung an der Hansastraße

Das städtische Betriebshofdepot in Langenfeld hat seine Regeln für die Entsorgung von Bau- und Abbruchabfällen überarbeitet. Die Änderungen erfolgen vor dem Hintergrund weiter steigender Entsorgungskosten. Anwohner müssen sich am Standort Hansastraße nun an strengere Vorgaben halten, was sie dort abgeben dürfen.

Nach den neuen Bestimmungen dürfen Bürger pro Besuch maximal zwei 10-Liter-Eimer mit Bauschutt entsorgen. Die Gebühr pro Anlieferung bleibt bei 8,00 Euro. Zugelassene Materialien sind unter anderem Mauerwerk, Steine, Kies, Fliesen, Waschbecken, Mörtel, Putz, Keramik, Blumentöpfe und Dachziegel.

Nicht angenommen werden weiterhin Gipskartonplatten, Gasbetonsteine oder gemischte Abbruchabfälle wie Fenster und Türen. Diese Einschränkungen galten bereits vor der aktuellen Aktualisierung.

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Für größere Mengen können Anwohner die Deponie im Stadtteil Immigrath nutzen, wo die Entsorgung 5,00 Euro pro Kofferraumladung kostet. Auch private Unternehmen wie die Adrion Recycling GmbH oder die EWR GmbH Abfall und Recycling bieten gegen Gebühr Entsorgungsdienstleistungen an.

Ziel der neuen Beschränkungen ist es, die steigenden Entsorgungskosten in den Griff zu bekommen. Anwohner mit größeren Abfallmengen müssen künftig auf die Bezirksdeponie oder zugelassene Entsorger ausweichen. Die Regeln gelten ab sofort am Standort Hansastraße.

Quelle