25 May 2026, 04:31

Krefelds Drogenhilfezentrum gibt Obdachlosen und Süchtigen eine letzte Chance

Mittel für die Einrichtung von Caritas Krefelds "Centspende" in der Drogenhilfe

Krefelds Drogenhilfezentrum gibt Obdachlosen und Süchtigen eine letzte Chance

Ein Drogenhilfezentrum in Krefeld leistet lebenswichtige Unterstützung für die schwächsten Menschen der Region

Die Einrichtung, betrieben von Caritas und Diakonie, bietet medizinische Versorgung, Mahlzeiten und einen sicheren Ort für Menschen, die mit Sucht und Obdachlosigkeit kämpfen. Hinter den Kulissen arbeiten Ehrenamtliche und Mitarbeiter unermüdlich, um Klienten zu helfen, die oft auf öffentliche Gleichgültigkeit stoßen.

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Das Zentrum versorgt zwischen 50 und 80 Stammgäste aus Krefeld und dem benachbarten Meerbusch. Viele von ihnen leiden unter schweren Drogenproblemen und haben keine feste Bleibe. Vor Ort erhalten sie Beratung, können Wäsche waschen, duschen und essen – zudem gibt es einen überwachten Raum für den Drogenkonsum, der von Notfallkräften betreut wird.

Seit 2003 ist das „Medi-Mobil“ ein zentraler Bestandteil der aufsuchenden Hilfe. Die mobile Klinik, besetzt mit vier ehrenamtlichen Ärzten, fährt wöchentlich feste Standorte in Krefeld an. Durch die regelmäßige Präsenz entsteht Vertrauen bei obdachlosen Menschen, die sonst oft medizinische Versorgung meiden.

Ein Großteil der Arbeit des Zentrums bleibt von der Öffentlichkeit unbemerkt. Michael Marschall, Vorsitzender des Personalrats der Stadt Meerbusch, unterstützt das Projekt öffentlich – insbesondere dessen Fokus auf schwerstabhängige Menschen. Kürzlich spendete der Rat Gelder an die Einrichtung, eine Zuwendung, die Jasmin Sprünken, die Leiterin der Einrichtung, ausdrücklich würdigte.

Das Zentrum arbeitet weiterhin mit der Hilfe von Freiwilligen, medizinischem Fachpersonal und lokalen Spenden. Seine Angebote – von grundlegender Hygiene bis zur Notfallversorgung – sind für viele, die von der Gesellschaft oft übersehen werden, überlebenswichtig. Ohne solche Initiativen hätten viele in der Region selbst Zugang zu grundlegender Versorgung kaum.

Quelle