König Charles III. glänzt beim Staatsbankett im Weißen Haus mit Frack-Premiere
Samira StriebitzKönig Charles III. glänzt beim Staatsbankett im Weißen Haus mit Frack-Premiere
König Charles III. und Königin Camilla nahmen am Mittwochabend an einem Staatsbankett im Weißen Haus teil. Die Veranstaltung war der erste Anlass im strengen Frack-Dresscode in der Präsidialresidenz seit 2007. Noch am selben Tag hatte der König vor einer gemeinsamen Sitzung des Kongresses gesprochen und damit sein dichtes Programm in der US-Hauptstadt fortgesetzt.
Das Staatsdinner war das vierte, das unter der Regierung Trump ausgerichtet wurde. Sowohl König Charles als auch Präsident Donald Trump hielten sich an die formelle Kleiderordnung, die in den letzten Jahren nur selten zum Einsatz kam. Königin Camilla trug ein knallpinkes Abendkleid des Designers Fiona Clare, während First Lady Melania Trump ein helles Delphinblau-Kleid von Christian Dior wählte.
Vor dem Dinner nahmen die First Lady und Königin Camilla an einer interkulturellen Begegnung mit lokalen Schülern teil. Bei dem Treffen waren Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Technologie vertreten, darunter Jeff Bezos, Tim Cook und der Modedesigner Ralph Lauren.
Der Besuch des Königspaares sollte am folgenden Tag fortgesetzt werden. Auf dem Programm standen Besuche am 9/11-Mahnmal und in der New York Public Library, die den kulturellen und historischen Fokus der Reise zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA unterstrichen.
Das Dinner festigte die diplomatischen Beziehungen durch seine prominent besetzte Gästeliste und den formellen Rahmen. Die für den nächsten Tag geplanten Termine in New York betonten die Bedeutung der königlichen Reise. Es handelte sich um das erste Staatsbankett im Frack-Dresscode seit über einem Jahrzehnt – eine Wiederbelebung der zeremoniellen Diplomatie.






