Kölner S-Bahn wird bis 2040 mit zehn Linien und neuen Zügen ausgebaut
Samira StriebitzKölner S-Bahn wird bis 2040 mit zehn Linien und neuen Zügen ausgebaut
Das Kölner S-Bahn-Netz ist seit seiner Einführung vor fast 50 Jahren deutlich gewachsen. Heute umfasst es 310 Kilometer Gleise und bedient fünf Linien, womit es zu den zehn größten S-Bahn-Systemen Deutschlands zählt. Bis 2040 sind weitere Ausbaumaßnahmen geplant.
Der Betrieb startete am 1. Juni 1975, als die erste S11 von Bergisch Gladbach nach Köln-Chorweiler fuhr. Über die Jahrzehnte entwickelte sich das Netz zu einem zentralen Bestandteil des Regionalverkehrs im Rheinland.
Deutsche Bahn und lokale Entscheidungsträger arbeiten derzeit an der Verbesserung der Infrastruktur. Dazu gehören die Installation elektronischer Stellwerke, die Modernisierung der Hauptstrecke zwischen Hansaring und Messe/Deutz sowie der Bau der Westspange mit eigenen S-Bahn-Gleisen. Bis 2040 soll das Netz auf zehn Linien anwachsen.
Auch die Modernisierung der Züge steht im Fokus. Bis Ende 2024 will die Deutsche Bahn 24 vollständig sanierte ET-424-Triebzüge in Betrieb nehmen, die mit neuen Fahrgastinformationsdisplays und kostenlosem WLAN ausgestattet sind. Das Design dieser Züge wurde kürzlich mit dem German Design Award 2024 ausgezeichnet.
DB Regio plant, die Modernisierung der gesamten S-Bahn-Flotte bis Ende 2026 abzuschließen. Durch ein Personalgewinnungs- und Schulungsprogramm konnte der Bahnbetrieb in NRW personalbedingte Ausfälle im Frühjahr auf nur 0,2 Prozent reduzieren. Der Hersteller Alstom wurde mit der Wartung und Reinigung der neuen Züge bis 2062 beauftragt. Dafür werden die Kapazitäten der Instandhaltungswerke in Köln-Nippes und Düsseldorf erweitert.
Das Kölner S-Bahn-Netz entwickelt sich weiter – mit neuen Zügen, besserer Infrastruktur und einem erweiterten Angebot. Bis 2040 sollen zehn Linien für eine verbesserte Anbindung in der Region sorgen. Die Modernisierungsmaßnahmen und langfristigen Wartungsverträge garantieren Zuverlässigkeit und Effizienz auf Dauer.
