Kölner Rekordtor in der 90+14: Ein 3:3-Krimi gegen Wolfsburg hält die Serie
Liliana TrappKölner Rekordtor in der 90+14: Ein 3:3-Krimi gegen Wolfsburg hält die Serie
1. FC Köln bleibt auch nach vier Pflichtspielen seit dem Aufstieg ungeschlagen. Aktuell belegt die Mannschaft mit zwei Siegen und einem Remis den dritten Platz in der Bundesliga. Beim letzten Spiel gelang ein packendes 3:3 gegen den VfL Wolfsburg.
Die Partie gegen Wolfsburg war actionreich und brachte insgesamt sechs Tore. Für Köln trafen Jakub Kamiński, Luca Waldschmidt und Isak Johannesson. Kamińskis Treffer in der 14. Minute der Nachspielzeit (90+14) brach den bisherigen Bundesliga-Rekord für das späteste Tor in der Nachspielzeit – er überbot damit Marius Bülters 90+12-Minuten-Tor aus der Saison 2022/23.
Kamiński, der aktuell von Wolfsburg ausgeliehen ist, verzichtete aus Respekt vor seinem Stammverein auf eine Torjubelfeier. Nach dem Spiel lobte Trainer Lukas Kwasniok die Einstellung und den Kampfgeist seiner Mannschaft und zeigte sich stolz auf die Leistungen in dieser Saison. Auch Bülter betonte die Bedeutung der Einwechselspieler und erklärte, man habe sich den Punkt gegen Wolfsburg redlich verdient.
Unter Kwasnioks Führung hat der 1. FC Köln einen starken Saisonstart hingelegt. Die ungeschlagene Serie und der dritte Tabellenplatz spiegeln die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit des Teams wider. Das rekordverdächtige Tor und das hart erkämpfte Unentschieden unterstreichen zudem die Wettbewerbsstärke der Kölner.
