17 June 2026, 18:37

Kliniken protestieren: "Kein Geld. Keine Versorgung" – die Krise im Gesundheitswesen eskaliert

GFO Kliniken warnen vor Versorgungslücken

Kliniken protestieren: "Kein Geld. Keine Versorgung" – die Krise im Gesundheitswesen eskaliert

Kliniken im gesamten GFO-Verbund haben mit einer Protestaktion auf die finanzielle Notlage im deutschen Gesundheitswesen aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung“ unterstrichen sie die eskalierende Krise bei der Krankenhausfinanzierung. Teil der Aktion waren zeitweilige Zugangsbeschränkungen an den Eingängen, die Patienten und Besucher zu Umwegen zwangen.

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Auch die GFO-Kliniken Rhein-Berg beteiligten sich an der Demonstration, um auf die Risiken durch weitere finanzielle Kürzungen hinzuweisen. Zwar befürworten sie eine Reform der Krankenhausstrukturen, bestehen jedoch auf verlässliche und ausreichende Mittel, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. Mittlerweile arbeiten rund 80 Prozent der Krankenhäuser defizitär, ein Drittel steht vor der Insolvenz.

Die Proteste unterstützten zudem die Petition „Licht aus für die Krankenhäuser“, die eine faire und nachhaltige Finanzierung fordert. Nicht gewinnorientierte Häuser, die weder über öffentliche Zuschüsse noch Rücklagen verfügen, warnten vor dramatischen Folgen durch die geplanten Einsparungen im Rahmen des GKV-Sparpakets. Die verengten Zugänge symbolisierten die drohenden Versorgungslücken, falls die Kürzungen umgesetzt werden.

Ziel der Aktion war es, eine Reform der Krankenhausfinanzierung voranzutreiben. Sie machte deutlich, wie dringend stabile Mittel benötigt werden, um Versorgungsengpässe zu vermeiden. Ohne Gegenmaßnahmen könnte der Betrieb vieler Kliniken bald nicht mehr gesichert sein.

Quelle