Karin Kneissl provoziert mit Hitler-Äußerungen und prorussischer Haltung
Samira StriebitzKarin Kneissl provoziert mit Hitler-Äußerungen und prorussischer Haltung
Die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl sorgt mit ihren jüngsten Äußerungen über historische Persönlichkeiten für Aufsehen. Sie ist regelmäßig zu Gast bei Berlin 24/7, einem Medium, das mit prorussischer Propaganda in Verbindung gebracht wird.
Kneissl, die einst von H.C. Strache als „der neue Kreisky der österreichischen Außenpolitik“ gefeiert wurde, ist für ihre unkonventionellen Ansichten bekannt. In aktuellen Interviews bezeichnete sie Adolf Hitler als „Hochstapler“ und „meisterhaften Schauspieler“. Zudem behauptete sie, Österreich habe eine Tradition darin, „Scharlatane“ hervorzubringen, die von bestimmten Gruppen „aufgebauscht und dann verehrt“ würden.
Die für ihre umstrittene und fantasievolle Biografie bekannte Kneissl gilt auch als sprachbegabt – sie gibt an, sieben Sprachen zu beherrschen. Politisch positioniert sie sich weiterhin prorussisch und festigt damit ihren Ruf als bekannte Putin-Sympathisantin.
Ihre Aussagen lösten eine Debatte aus, nicht zuletzt wegen ihrer Veröffentlichung auf Berlin 24/7, einer Plattform, die weithin als Kanal für kremlnahe Erzählungen gilt. Kneissls Äußerungen tragen weiter zu ihrem polarisierenden öffentlichen Image bei.
