15 May 2026, 08:41

Journalisten verbringen unfreiwillige Nacht auf dem Boden – nach Taschendiebstahl bei Gala

Alte Karte von Washington, D.C. mit detaillierten Straßen, Parks und Sehenswürdigkeiten, annotiert mit Text zur Immobilienbewertung in fetter Schrift.

Journalisten verbringen unfreiwillige Nacht auf dem Boden – nach Taschendiebstahl bei Gala

Zwei Journalisten von City AM verbrachten eine ungewollte Nacht auf dem Boden eines Kollegen – nach dem Verlust ihrer Taschen in der Guildhall

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Adam Bloodworth und Anna Moloney hatten die City AM Awards besucht, doch als sie ihre Sachen aus der Garderobe holen wollten, waren diese verschwunden. Ohne Schlüssel, Geld oder Wechselkleidung saßen die beiden plötzlich fest.

Währenddessen häuften sich anderswo kleine Pannen: Eine Pressemitteilung von Scottish Mortgage enthielt einen teuren Tippfehler, die E-Mail-Signatur eines Tory-Abgeordneten sorgte für Heiterkeit, und selbst Andy Burnhams First-Class-Zugfahrt nach London bildete einen deutlichen Kontrast zum Schicksal der gestrandeten Journalisten.

Der Ärger begann in der Guildhall nach der Verleihung der City AM Awards. Bloodworth und Moloney stellten fest, dass ihre Taschen – mit Wohnungs­schlüsseln, Handys und Geldbörsen – aus der Garderobe verschwunden waren. Eine verzweifelte, einstündige Suche in den Hinterzimmern des Veranstaltungsorts blieb ergebnislos.

Ohne Möglichkeit, nach Hause zu kommen, verbrachten die beiden die Nacht auf dem Boden des Gästezimmers des Digitalchefs. Am nächsten Morgen erschienen sie zur Arbeit – noch immer in ihren Abendgarderoben. Moloney musste sogar in fünf Zentimeter hohen Absätzen zur Arbeit pendeln, da sie auch ihre Schuhe verloren hatte.

Auch in offiziellen Mitteilungen gab es Pannen: Die Pressestelle von Scottish Mortgage verkündete irrtümlich, SpaceX sei 1,25 Billionen Dollar wert – statt zu bestätigen, dass das Unternehmen mit diesem Betrag bewertet wird. Der Fehler wurde zwar schnell korrigiert, doch nicht ohne vorher Aufsehen zu erregen.

Der Tory-Abgeordnete Andrew Griffith musste ebenfalls eine kleine Blamage einstecken. In einem Zitat an Journalisten stand in seiner E-Mail-Signatur „Shadow Business Sexretary“ statt „Shadow Business Secretary“. Der Tippfehler wurde später behoben.

Eine heitere Note brachte indes Andy Burnham, oft als „König des Nordens“ bezeichnet, in die Angelegenheit. Der Bürgermeister von Greater Manchester reiste am Dienstag stilvoll mit einem First-Class-Ticket nach London – ein deutlicher Gegensatz zu der chaotischen Nacht der beiden Journalisten.

Bloodworths und Moloneys verschwundene Taschen sind bis heute nicht wieder aufgetaucht, sodass ihnen wichtige Utensilien fehlen. Die Vorfälle in der Guildhall, kombiniert mit dem Pressemitteilungs-Fauxpas und Griffiths Tippfehler, machten den Tag zu einer Abfolge kleiner, aber bemerkenswerter Missgeschicke. Burnhams komfortable Anreise erinnerte derweil an die Gegensätze im öffentlichen Leben.

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