HSG Krefeld kämpft vor 5.000 Fans um den Klassenerhalt in Rekordzeit-Arena
Ingrid LöwerHSG Krefeld kämpft vor 5.000 Fans um den Klassenerhalt in Rekordzeit-Arena
HSG Krefeld steht vor einem entscheidenden Heimspiel um den Klassenerhalt
Dieses Samstag erwartet die HSG Krefeld ein hochbrisantes Heimspiel im Kampf gegen den Abstieg. Über 5.000 begeisterte Fans werden in der Yayla-Arena erwartet, wo das Team bereits viermal gespielt hat. Hinter den Kulissen läuft derzeit eine rasante Umrüstung: Innerhalb von weniger als 19 Stunden wird die Eishockey-Arena in eine Handballhalle verwandelt.
Die Multifunktionsarena muss in Rekordzeit vom möglichen Austragungsort einer Eishockey-Playoff-Serie zum Handballspiel umfunktioniert werden. Ein 15-köpfiges Team übernimmt die nächtliche Umrüstung – von der Grundreinigung über das Einfahren der Tribünen bis hin zum Abbau der Spielerbänke. Technische Verkabelungen werden angepasst, und ein spezieller Hallenboden für das Handballfeld verlegt.
Die neue Spielfläche muss bis Samstagmorgen um 8 Uhr vollständig installiert und bis 18 Uhr spielbereit sein. Während des gesamten Prozesses bleibt die Innentemperatur konstant bei 18 Grad Celsius. Auch die Stehplätze und Sitzbereiche werden den Handball-Vorgaben entsprechend umgestaltet.
Für die Yayla-Arena ist es nicht das erste Mal, dass sie die HSG Krefeld beherbergt – doch diesmal ist die Dringlichkeit größer. Mit dem Abstieg im Nacken zählt jeder Punkt in diesem Spiel. Während frühere Handballpartien in der Halle, wie etwa das Spiel des TSV Bayer Dormagen, rund 1.390 Zuschauer anzogen, wird die Kulisse am Samstag deutlich größer: Über 5.000 Fans werden zum entscheidenden Duell erwartet.
Die Umrüstung der Arena wird erst wenige Stunden vor Anpfiff abgeschlossen sein. Dann betritt die HSG Krefeld vor der größten Heimkulisse der Saison das Spielfeld. Ein Sieg könnte im Kampf um den Verbleib in der Liga entscheidend sein.






