"Höhle der Löwen": Maschmeyer verlässt wütend das Studio – diese Gründer überzeugten stattdessen
Ingrid LöwerMaschmeyers wütziger Studio-Austritt - "Höhle der Löwen": Maschmeyer verlässt wütend das Studio – diese Gründer überzeugten stattdessen
In dieser Woche präsentierten auf Die Höhle der Löwen erneut ambitionierte Gründer ihre Geschäftsideen. Die Sendung, die montags um 20:15 Uhr auf Vox oder RTL läuft, bot alles von Rum und Snackwürstchen bis hin zu Tech-Startups. Ein dramatischer Höhepunkt war der Abgang von Investor Carsten Maschmeyer mitten in einem Pitch – frustriert von einem für ihn wenig überzeugenden Konzept.
Laura Walter (31) und Tatjana Peters (30) stellten Sheers vor, einen Rum, den sie als "ersten Rum für Frauen" vermarkten wollen. Ihr Ziel: eine Nische mit einem speziell auf weibliche Konsumentinnen zugeschnittenen Produkt zu besetzen.
Jan Hass (37) und Steffen Gross (41) präsentierten little Biker und hofften auf 150.000 Euro Investitionskapital. Gleichzeitig suchten Linus Walden (24), Max Winkler (24) und Dyveke Walden (29) mit Touchprint 200.000 Euro – im Gegenzug boten sie 10 Prozent ihres Unternehmens an. Ihr technologiebasierter Pitch konkurrierte mit KassenKompass, vorgestellt von Fiona Jasmut (27) und Ole Walkenhorst (27), die für denselben Anteil 300.000 Euro forderten.
Auf der kulinarischen Seite brachten Daniel Stadtmann (44), Dr. Peter Stiller (46) und Gregor Schleicher (46) Whacky-Rindfleisch-Sticks ins Spiel und baten um 200.000 Euro für 10 Prozent ihres Unternehmens. Bruno Stein (23) und Martin Emmrich (23) warben mit Coby's für einen Instant-Kaffeesirup – allerdings stammen ihre eine Million Instagram-Follower von einem separaten Kaffee-Kanal und nicht vom Produkt selbst.
Der auffälligste Moment ereignete sich, als Maschmeyer abrupt das Studio verließ. Später gab er zu, dass ihn ein anderer Pitch – von zwei Hamburger Versicherungsmaklern – deutlich mehr überzeugt hatte.
Die Folge zeigte einmal mehr eine Mischung aus mutigen Ideen und unterschiedlichen Investorenreaktionen. Manche Gründer verließen die Show mit potenziellen Deals, andere mussten harte Fragen oder klare Absagen einstecken. Die nächsten Schritte werden zeigen, welche Startups am Ende die benötigte Finanzierung erhalten.






