03 April 2026, 14:31

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024 mit Millionen-Einnahmen und spektakulären Beschlagnahmungen

Plakat mit der Aufschrift "Täter mexikanischer Drogenhandel Gewalt" mit Abbildungen verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf hellblauem Hintergrund.

Hauptzollamt Stralsund meldet Rekordjahr 2024 mit Millionen-Einnahmen und spektakulären Beschlagnahmungen

Hauptzollamt Stralsund meldet rekordverdächtiges Jahr 2024

Das Hauptzollamt Stralsund verzeichnete 2024 ein äußerst aktives Jahr. Die Beamten bearbeiteten fast eine Million Importe und deckten dabei Tausende Verstöße auf. Gleichzeitig erwirtschaftete das Amt hunderte Millionen Euro für Deutschland und die EU.

Allein in Mecklenburg-Vorpommern prüften Zollbeamte im vergangenen Jahr 924.321 Wareneinfuhren – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2023. Bei der Kontrolle von 66.230 Personen stellten sie 6.355 Fälle von Zoll- oder Steuervergehen fest.

Einer der spektakulärsten Beschlagnahmungen betraf 4.900 Paare gefälschter Turnschuhe im Wert von knapp einer halben Million Euro. Zudem konfiszierten die Beamten rund zwei Millionen Zigaretten und über zehn Tonnen weitere Tabakwaren. Besonders auffällig war der drastische Anstieg illegaler Arzneimittel: von 2.714 Stück im Jahr 2023 auf 92.750 im Jahr 2024.

Auch bei Waffen und verbotenen Gegenständen gab es einen starken Zuwachs – insgesamt 422 Beschlagnahmungen, zehnmal mehr als im Vorjahr. Die Vollstreckungsstelle trieb allein Forderungen in Höhe von 48,3 Millionen Euro ein. Insgesamt steuerte die Region 701 Millionen Euro bei, darunter 397,35 Millionen Euro aus Energiesteuern und 6,83 Millionen Euro aus EU-Zollabgaben.

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Die Zahlen für 2024 zeigen einen deutlichen Anstieg sowohl im Handelsaufkommen als auch bei den Kontrollmaßnahmen. Das Hauptzollamt Stralsund spielte dabei eine zentrale Rolle – sowohl bei der Einnahmenerzielung als auch bei der Bekämpfung illegaler Waren. Der starke Anstieg beschlagnahmter Waffen und Medikamente markiert dabei eine bemerkenswerte Veränderung gegenüber den Vorjahren.

Quelle