11 May 2026, 00:35

Hamm kämpft um den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels 2025" – jetzt mitstimmen!

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, mit dem Text: "Investitionen in Gemeinden: Größte Investition in ländliche Elektrizität seit dem New Deal".

Hamm kämpft um den Titel "Hauptstadt des Fairen Handels 2025" – jetzt mitstimmen!

Hamm bewirbt sich um den Titel „Hauptstadt des Fairen Handels 2025“ und hat die Chance, 10.000 Euro für lokale Projekte zu gewinnen. Die Stadt setzt sich seit Langem für fairen Handel ein und arbeitet gemeinsam mit Ehrenamtlichen, Politiker:innen und Behörden an der Förderung ethischer Beschaffung. Jetzt können die Bürger:innen mithelfen, den Preis zu sichern – durch eine Online-Abstimmung bis zum 23. Oktober.

Hamms Engagement für fairen Handel reicht bis ins Jahr 2003 zurück, als die Stadt zur „Fairtrade-Town“ ernannt wurde. Sie gehörte zudem zu den ersten Unterzeichner:innen der „Charta Fair Metropole Ruhr 2030“ und unterstrich damit ihr Bekenntnis zu nachhaltigen Praktiken. Im Laufe der Jahre hat die Stadt ihre Aktivitäten ausgeweitet: vom Verkauf von fair gehandeltem Hamm-Kaffee und -Schokolade bis hin zur Veröffentlichung eines Leitfadens für ökologisch-faire Beschaffung.

Sechs der sieben Jugendzentren der Stadt tragen bereits das Fairtrade-Siegel, das siebte soll bald folgen. Ein aktuelles Projekt namens „Fair Play for the Five“ umfasste den Kauf von 1.000 fair produzierten Fußballbällen zu je fünf Euro. Die Initiative zeigt, wie Hamm fairen Handel in den Alltag integriert.

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Der Wettbewerb wird von „Engagement Global“ und dessen „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (SKEW) organisiert und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert. Hamms Erfolg hängt von der öffentlichen Unterstützung ab – die Abstimmung läuft noch bis Donnerstag, den 23. Oktober.

Sollte Hamm gewinnen, fließen die 10.000 Euro Preisgeld in weitere Fairtrade-Projekte in der Stadt. Die Auszeichnung würde zudem die jahrelange Zusammenarbeit zwischen Bürger:innen, Kommunalpolitik und Wirtschaft würdigen. Die Abstimmung endet am 23. Oktober – der Ausgang wird durch die öffentliche Beteiligung entschieden.

Quelle