31 May 2026, 22:31

Halles neues Projekt verbindet Yoga mit Dialog für mehr Vielfalt

Neues Format in Halle: "Yoga für Vielfalt" verbindet körperliche Betätigung und gelebte Demokratie

Halles neues Projekt verbindet Yoga mit Dialog für mehr Vielfalt

Yoga für Vielfalt: Neues Projekt in Halle startet mit offenen Dialogräumen

In Halle startet ein neues gemeinnütziges Projekt namens Yoga für Vielfalt. Die Initiative verbindet Kundalini-Yoga mit offenem Austausch, um Räume zu schaffen, in denen Menschen unterschiedlicher Herkunft auf Augenhöhe zusammenkommen. Die erste Veranstaltung unter dem Titel Sprechen, Zuhören, Resonanz finden findet am 4. Juni 2023 statt.

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Ziel des Projekts ist es, gesellschaftliche Barrieren durch einfache, inklusive Treffen abzubauen. Vorkenntnisse im Yoga sind nicht erforderlich, und die Teilnahme basiert auf Spendenbasis, um den Zugang für alle zu ermöglichen. Die Organisator:innen betonen das niedrigschwellige Format – Kosten oder mangelnde Erfahrung sollen niemandem im Weg stehen.

Für die strukturierte Dialogphase arbeitet Yoga für Vielfalt mit Mehr Demokratie e.V. zusammen, einer Organisation mit langjähriger Erfahrung in demokratischem Austausch. Die Veranstaltungen kombinieren Bewegung mit moderierten Gesprächen, die zum aufmerksamen Zuhören und offenen Teilen anregen. Es geht darum, oberflächliche Smalltalk-Kultur zu überwinden und echte Verbindungen zwischen Menschen zu knüpfen, die sich sonst vielleicht nie begegnen würden.

Durch die Verbindung von körperlicher Praxis und Diskussion möchte die Initiative einen Rahmen schaffen, in dem Unterschiede zum Ausgangspunkt für Verständnis werden. Im Mittelpunkt stehen Begegnungen auf Augenhöhe – nicht Debatten oder Vorträge. Willkommen sind alle, unabhängig von Herkunft oder Überzeugung.

Der Auftakt am 4. Juni markiert den Beginn einer Reihe, die vielfältige Stimmen zusammenbringen soll. Die weiteren Termine bleiben spendenbasiert, um finanzielle Hürden auszuscheiden. Bei Erfolg der ersten Treffen planen die Organisator:innen, das Format auszubauen und so Brücken über gesellschaftliche Gräben zu schlagen.

Quelle