Gewaltsame Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung eskalieren
Liliana TrappGewaltsame Ausschreitungen in Essen-Kray nach rechtsextremer Kundgebung eskalieren
Am Freitagabend, dem 8. August, fanden in Essen-Kray mehrere Versammlungen statt. Später eskalierten die Spannungen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, als ehemalige Teilnehmer einer rechtsextremen Kundgebung auf Gegenprotestierende trafen.
Der Vorfall begann, als sich Teilnehmer der rechtsextremen Veranstaltung an der Haltestelle Kiwittstraße in einen Bus setzten. Beim Verlassen des Bereichs kam es zu einer Konfrontation. Vier Menschen wurden bei den Zusammenstößen verletzt.
Die polizeilichen Ermittlungen bestätigten, dass die Angreifer ehemalige Teilnehmer der rechtsextremen Kundgebung waren. Die Beamten reagierten schnell, griffen ein und stoppten die Auseinandersetzung. Sie identifizierten 19 Tatverdächtige, die an den Gewalttaten beteiligt waren.
Polizeipräsident Andreas Stüve verurteilte den Angriff scharf und betonte, dass Rechtsextremisten in der Stadt keinen Platz hätten. Er hob hervor, dass die Behörden zügig und entschlossen gehandelt hätten, um die Lage unter Kontrolle zu bringen. Die Verletzten erhielten nach der Konfrontation medizinische Versorgung.






