26 June 2026, 16:24

GdP warnt vor zunehmender Gewalt gegen Wahlkämpfer vor Landtagswahlen

GDP-Furcht treibt Gewalt gegen Wahlkämpfer

GdP warnt vor zunehmender Gewalt gegen Wahlkämpfer vor Landtagswahlen

Vor den Landtagswahlen in Düsseldorf hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) Alarm wegen einer Zunahme von Angriffen auf lokale Wahlkämpfer geschlagen. Jochen Kopelke, Vorsitzender der GdP, sieht die Ursache in einer zunehmend verrohten politischen Debattenkultur. Er warnt, dass dieser Trend eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie darstellt.

Wahlkämpfer in der Region melden vermehrt Fälle von Feindseligkeiten, Drohungen und körperlichen Übergriffen. Kopelke führt dies auf den immer aggressiveren Ton in politischen Diskussionen zurück.

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Um dem Problem zu begegnen, empfiehlt er eine frühzeitige Abstimmung zwischen Parteien, Kandidaten und der regionalen Polizei. Eine solche Zusammenarbeit soll sicherstellen, dass Schutzmaßnahmen auf die Bedürfnisse der Gefährdeten zugeschnitten werden. Zudem betont er die Bedeutung von sichtbarer Polizeipräsenz, konsequenter Rechtsdurchsetzung und klar definierten Schutzkonzepten für Wahlkämpfer.

Die Warnung der GdP erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem lokale Parteien aufgefordert werden, eng mit den Sicherheitsbehörden zusammenzuarbeiten. Kopelkes vorgeschlagene Maßnahmen zielen darauf ab, Wahlkämpfer zu schützen und die Integrität des Wahlprozesses zu wahren. Die Gewerkschaft hält dies für entscheidend, um der aktuellen Welle der Gewalt entgegenzuwirken.

Quelle