06 May 2026, 10:32

Fußballmuseum Dortmund feiert 10 Jahre zwischen Ruhm und finanziellen Nöten

Alte Karte von Dortmund, Deutschland, auf einem Poster mit Logo und Text unten gedruckt.

Fußballmuseum Dortmund feiert 10 Jahre zwischen Ruhm und finanziellen Nöten

Deutschlands Nationales Fußballmuseum: Zehn Jahre zwischen Faszination und Finanzsorgen

Vor zehn Jahren, im Oktober 2015, öffnete Deutschlands nationales Fußballmuseum in Dortmund seine Pforten. Seither hat es sich zu einer zentralen Anlaufstelle für Fans entwickelt und präsentiert fast 1.600 Exponate aus der Geschichte des Sports. Doch trotz seiner Beliebtheit kämpft das Museum seit jeher mit finanziellen Schwierigkeiten und öffentlicher Kritik.

Die Pläne für das Projekt nahmen 2009 Gestalt an, als Dortmund als Standort festgelegt wurde. Drei Jahre später, im September 2012, begannen die Bauarbeiten. Nach weiteren drei Jahren wurde das Museum schließlich am 23. Oktober 2015 feierlich eröffnet.

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Schnell zog die umfangreiche Sammlung die Aufmerksamkeit auf sich, zu der auch legendäre Stücke wie der Spielball des WM-Finals 1954 gehören. Im Laufe der Zeit statteten Fußballikonen wie Franz Beckenbauer, Uwe Seeler und Günter Netzer dem Museum einen Besuch ab – Netzer kehrte sogar im April 2025 zurück, um eine Sonderausstellung zu seiner Person zu eröffnen.

Trotz seiner kulturellen Bedeutung bleibt das Museum ein Sorgenkind: Gemäß dem Vertrag mit der Stadt muss Dortmund die anhaltenden Verluste ausgleichen. Kritik an dem Projekt begleitet es zudem seit den Anfängen. Dennoch bleibt die Einrichtung aktiv und plant zum zehnten Jubiläum am 23. Oktober 2025 ein familienfreundliches Programm.

Unter der Leitung von Manuel Neukirchner, der das Museum seit der Eröffnung führt, kämpft die Institution weiterhin mit finanziellen Herausforderungen. Gleichzeitig zieht es mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen weiterhin Besucher an. Die anstehenden Jubiläumsfeierlichkeiten werden seine Rolle bei der Bewahrung des deutschen Fußballerbes in den Mittelpunkt stellen.

Quelle