17 April 2026, 16:55

Fünftklässler lernen bei "Aktion Licht" sicheres Radfahren für den Winter

Kinder mit Helmen fahren auf einer mit Verkehrskegeln markierten Straße Fahrräder, einige mit Gesichtsbemalung, vor einem Hintergrund aus Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Fünftklässler lernen bei "Aktion Licht" sicheres Radfahren für den Winter

Fünftklässler des Werner-Jaeger-Gymnasiums in Lobberich nahmen an Verkehrssicherheitsaktion teil

Am Dienstag, dem 28. Oktober, beteiligten sich Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen des Lobbericher Werner-Jaeger-Gymnasiums an einer Verkehrssicherheitsveranstaltung. Die unter dem Motto "Aktion Licht" stehende Initiative hatte zum Ziel, Kinder über sicheres Verhalten im Straßenverkehr aufzuklären – besonders mit Blick auf die dunkleren Wintermonate. Organisiert wurde die Aktion vom Kreis Viersen, der örtlichen Polizei und der Schule selbst, unterstützt durch Mittel eines regionalen Sicherheitsverbands.

Im Mittelpunkt standen drei praxisnahe Stationen, die den Kindern konkrete Fähigkeiten vermitteln sollten. Beim Sichtbarkeits-Training lernten die Schüler, wie reflektierende Kleidung Radfahrer bei schlechten Lichtverhältnissen besser erkennbar macht. An einer weiteren Station, geleitet von Polizeidirektor Tobias Stapper, ging es um die Frage "Wo darf ich fahren?" Hier erklärte er, welche Straßen für Radfahrer freigegeben sind und welche Verkehrszeichen besonders wichtig sind.

An einem Fahrradsimulator testeten die Kinder unterdessen ihre Reaktionsfähigkeit. Das virtuelle System konfrontierte sie mit unerwarteten Gefahren, um realistische Straßenbedingungen zu simulieren. Die Aktivitäten waren Teil einer breiter angelegten Kampagne, die sicheres Radfahren bereits im frühen Alter verankern soll.

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Die Finanzierung des Programms übernahm der Arbeitskreis Fuß- und fahrradfreundliche Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS). Dessen Engagement unterstreicht die wachsende Bedeutung von frühzeitiger Verkehrserziehung in der Region.

Die Veranstaltung ermöglichte es den Kindern, zentrale Sicherheitsmaßnahmen direkt zu erleben – vom Tragen reflektierender Kleidung bis hin zum Verständnis der Verkehrsregeln. Durch die Kombination aus praktischen Übungen und fachkundiger Anleitung sollte das Risiko für junge Radfahrer verringert werden. Ähnliche Projekte könnten folgen, da lokale Behörden die Verkehrssicherheit von Kindern weiterhin priorisieren.

Quelle