Feuerwehrverband NRW stellt harte Forderungen an neue Bundesregierung
Torsten BenderFeuerwehrverband NRW stellt harte Forderungen an neue Bundesregierung
Der Feuerwehrverband Nordrhein-Westfalen hat seine zentralen Forderungen für die Koalitionsverhandlungen der neuen Bundesregierung vorgelegt. Die Prioritäten zielen darauf ab, die Unterstützung für Feuerwehrdienste und den Zivilschutz im gesamten Land zu verbessern. Die Vorschläge wurden nun offiziell an die zuständigen Verhandlungsteams übermittelt.
Zu den Hauptanliegen gehört, dass alle Verletzungen, die im Rahmen des freiwilligen Feuerwehrdienstes erlitten werden, automatisch als Dienstunfälle anerkannt werden. Zudem fordert der Verband die Wiedereinführung eines Ersatzdienstes im Zivil- und Katastrophenschutz, falls die Wehrpflicht wieder eingeführt werden sollte.
Stellvertretender Vorsitzender Bernd Schneider betonte die Notwendigkeit, Feuerwehrwachen in die Infrastrukturinvestitionspläne aufzunehmen. Er unterstrich die Bedeutung einer vollständigen Finanzierung des Zivilschutzes, die dem Niveau der Militärausgaben entsprechen solle. Schneider besteht darauf, dass diese Maßnahmen in den Koalitionsvertrag aufgenommen werden müssen.
Der Verband hat seine Forderungen offiziell an die Koalitionsverhandler überreicht. Sollten die Vorschläge angenommen werden, würde dies die Anerkennung und Förderung von freiwilligen Feuerwehrleuten und dem Zivilschutz stärken. Das Ergebnis hängt von den laufenden Koalitionsgesprächen ab.
