Falsche Vermögensverwalter locken mit Traumrenditen – wie ein Bielefelder fast hereinfiel
Liliana TrappFalsche Vermögensverwalter locken mit Traumrenditen – wie ein Bielefelder fast hereinfiel
Ein Bielefelder Bürger erhielt kürzlich einen unerbetenen Anruf von einem angeblichen Vermögensverwalter. Das Angebot versprach eine einjährige Festgeldanlage mit einer Rendite von 5,4 Prozent. Der Angerufene fand das Angebot zunächst überzeugend und gab dem Anrufer persönliche Daten preis.
Später stellte sich die vermeintliche Geldanlage als Betrug heraus, nachdem ein Anwalt des Bürgers die Unterlagen geprüft hatte. Hätte der Geschädigte das Geld überwiesen, wäre es direkt in ein kriminelles Netzwerk geflossen – statt in eine seriöse Anlage. Die Täter gehen gezielt vor, um das Vertrauen ihrer Opfer zu gewinnen und sie zur Herausgabe hoher Summen zu bewegen.
Die Behörden warnen: Ungewöhnlich hohe Renditeversprechen sollten misstrauisch machen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) führt auf ihrer Website unseriöse Anbieter auf. Bürger sollten vor einer Geldanlage stets die Seriosität des Unternehmens online überprüfen.
Die Polizei rät zur Vorsicht, wenn man unerwartet von Anlageberatern kontaktiert wird. Vor einer Zusammenarbeit solle man prüfen, ob es Warnungen oder Beschwerden über den Anbieter gibt. Das Polizeipräsidium Bielefeld steht für Presseanfragen zu dem Fall zur Verfügung.
Solche Betrugsmaschen basieren auf vorgetäuschter Glaubwürdigkeit und der Aussicht auf hohe Gewinne. Eine Überprüfung der Anbieter über offizielle Kanäle kann vor finanziellen Verlusten schützen.
