11 April 2026, 08:32

Essens Oberbürgermeister will Handys an Schulen strikt verbieten – für mehr Konzentration und weniger Mobbing

Kinder sitzen an Tischen und nutzen Tablets in einem Klassenzimmer mit Erwachsenen in der Nähe, ein Banner und ein Plakat an der Wand.

Essens Oberbürgermeister will Handys an Schulen strikt verbieten – für mehr Konzentration und weniger Mobbing

Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen fordert strengere Regeln für die Handynutzung an Schulen. Sein Vorschlag sieht ein Verbot der Geräte während des Unterrichts und in den Pausen vor, um Ablenkungen und Cybermobbing einzudämmen. Gleichzeitig betont er die Notwendigkeit einer besseren digitalen Bildung und der Einbindung der Eltern.

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Kufen unterstützt weiterführende Schulen, die klare Richtlinien für den Umgang mit Smartphones aufstellen. Sein Argument: Werden Handys aus Klassenzimmern und Schulhöfen verbannt, steige die Konzentration der Schülerinnen und Schüler, und Online-Belästigungen ließen sich verringern. Der Oberbürgermeister macht zudem deutlich, dass verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien fest im Lehrplan verankert werden müsse.

Neben Einschränkungen plädiert Kufen dafür, Schulen mit besseren digitalen Werkzeugen und einer zuverlässigen Internetverbindung auszustatten. Medienkompetenz hält er für unverzichtbar, damit Schüler sich sicher in digitalen Räumen bewegen können. Gleichzeitig pocht er darauf, dass Familien als Vorbild fungieren und verantwortungsbewusste Gewohnheiten auch zu Hause vorleben müssen.

Die Äußerungen wurden über das Presse- und Kommunikationsamt des Essener Stadtportals veröffentlicht. Ziel der Vorschläge ist ein sicheres und konzentrierteres Lernumfeld. Schulen sollen Handybeschränkungen durchsetzen und gleichzeitig die digitale Bildung stärken. Von den Eltern wird erwartet, dass sie diese Bemühungen unterstützen – indem sie mit gutem Beispiel vorangehen.

Quelle