Essens Innenstadt bekommt neues Gesicht durch Gestaltungsverordnung
Liliana TrappEssens Innenstadt bekommt neues Gesicht durch Gestaltungsverordnung
Essen arbeitet an einer neuen Gestaltungsverordnung, um das Erscheinungsbild und die Atmosphäre der Innenstadt zu verbessern. Die Regelungen umfassen Gebäudefassaden, Ladengeschäfte, Werbung sowie Straßenmöblierung. Nach Angaben der Stadtverwaltung sollen die Änderungen die langfristige Attraktivität und Lebensqualität des Viertels steigern.
Die Verordnung ist Teil der Initiative Zukunft.Essen.Innenstadt, die das Zentrum Essens für Einwohner und Besucher anziehender gestalten soll. Rechtlich gestützt wird sie durch Paragraf 89 der Bauordnung von Nordrhein-Westfalen, der die Umsetzung ermöglicht.
Die Stadt hat langjährige Probleme in der Innenstadt identifiziert, darunter vernachlässigte Fassaden, überladene Werbung und uneinheitliche Außenbestuhlung. Die neue Verordnung soll mit klaren Vorgaben Abhilfe schaffen.
Um Anregungen zu sammeln, findet am Donnerstag, dem 26. März, ein Workshop für eingeladene Gastronomen, Einzelhändler und Immobilienbesitzer statt. Am Folgetag startet eine Online-Umfrage, an der sich alle Interessierten beteiligen können. Beiträge können bis Freitag, den 24. April, über das Stadtportal unter www.ourwebsite/innenstadt_gestaltungsverordnung eingereicht werden.
Die Rückmeldungen aus dem Workshop und der Umfrage fließen in die Endfassung der Verordnung ein. Die Stadt plant, die Regelungen bis Ende des Jahres abzuschließen.
Die Ausarbeitung der Verordnung basiert auf der Beteiligung von Bürgern und Akteuren. Sobald sie in Kraft tritt, wird sie Standards für das Erscheinungsbild und die Funktionalität der Essener Innenstadt setzen. Die Stadt erwartet, dass die Maßnahmen ein harmonischeres und einladenderes städtisches Umfeld schaffen.






