Essen rüstet 13.500 Laternen auf LED um und spart Millionen Kilowattstunden
Liliana TrappEssen rüstet 13.500 Laternen auf LED um und spart Millionen Kilowattstunden
Essen hat bedeutende Fortschritte bei der Umrüstung seiner Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik gemacht. In Zusammenarbeit mit der Westenergie AG hat die Stadt bereits 1.394 Laternen umgestellt – insgesamt sollen rund 13.500 Leuchtkörper modernisiert werden. Das Projekt zielt darauf ab, den jährlichen Energieverbrauch um 63 Prozent zu senken und die Lichtverschmutzung in der Stadt zu verringern.
Die jüngste Phase des LED-Umrüstungsprogramms knüpft an frühere Erfolge an. Im vergangenen Jahr wurden an der städtischen katholischen Grundschule Dionysius-Schule in Borbeck etwa 380 LED-Leuchten installiert, unterstützt von der Westenergie AG. Die neuen LED-Module sorgen für eine gleichmäßige, bedarfsgerechte Ausleuchtung und minimieren dabei die Lichtstreuung.
Die aufgerüsteten LEDs verfügen zudem über Präzisionslinsen, die das Licht gezielter lenken. Dadurch wird störende Blendung reduziert und die Leuchten insektenfreundlicher gestaltet. Durch die Wiederverwendung bestehender Lampengehäuse trägt das Projekt außerdem zur Abfallvermeidung bei und unterstützt die Nachhaltigkeitsziele Essens.
Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte die Vorteile der Modernisierung und verwies darauf, dass die Stadt damit ihren Energiesparzielen einen Schritt näherkomme. Gerd Mittich, Leiter des Kommunalpartnermanagements für die Rhein-Ruhr-Region bei der Westenergie AG, lobte die fortschreitende Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem städtischen Portal Essens.
Nach vollständiger Fertigstellung werden etwa 64 Prozent der Essener Straßenlaternen mit LED-Technik betrieben. Die Umrüstung soll jährlich rund 1,6 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen. Die Stadt setzt die Ausweitung des Programms fort und unterstreicht damit ihr Engagement für Effizienz und ökologische Verantwortung.






