"Enter the Gungeon"-Macher kritisieren aktuelle Roguelike-Trends vor Nachfolger-Release
Ingrid Löwer"Enter the Gungeon"-Macher kritisieren aktuelle Roguelike-Trends vor Nachfolger-Release
Dodge Rolls Enter the Gungeon feiert diesen Monat seinen zehnten Geburtstag – mit über 14 Millionen verkauften Exemplaren im Laufe der Jahre. Der Spieldesigner Dave Crooks äußert nun Bedenken über den aktuellen Zustand des Roguelike-Genres und dessen Entwicklung seit dem Erscheinen des bahnbrechenden Titels.
Enter the Gungeon prägte vor einem Jahrzehnt maßgeblich das moderne Action-Roguelike. Die Mischung aus Bullet-Hell-Kämpfen und prozedural generierten Durchläufen setzte Maßstäbe für viele Nachfolgetitel. Aktuell arbeitet Dodge Roll an einem Nachfolger, Enter the Gungeon 2, der die bewährten Spielmechaniken des Originals beibehält, aber auf einen 3D-Artstyle umsteigt.
Crooks kritisiert aktuelle Trends im Genre und verweist dabei auf Spiele, die sich an Vampire Survivors oder Balatro orientieren. Sein Vorwurf: Zu viele Titel setzten mittlerweile auf fortschrittsbasierte Spielmechaniken und glücksspielähnliche Elemente, um Spieler zu binden – Systeme, die seiner Meinung nach Engagement über durchdachtes Design stellen.
Seine Aussagen, unterstützt von den Kommentaren des Mitentwicklers William Drucker, deuten darauf hin, dass Enter the Gungeon 2 bewusst auf solche Trends verzichten wird. Stattdessen soll der Nachfolger dem präzisen, fähigkeitsbasierten Gameplay treu bleiben, das bereits den ersten Teil auszeichnete.
Das ursprüngliche Enter the Gungeon zählt mit über 14 Millionen verkauften Kopien zu den erfolgreichsten Roguelikes aller Zeiten. Der Nachfolger verspricht einen anderen Ansatz als die aktuelle Genre-Richtung – mit Fokus auf Spieltiefe statt auf fortschrittsgetriebene Anreize. Der Wechsel zu 3D-Grafik unterstreicht zudem die Abkehr von jüngeren Branchenstandards.






