13 June 2026, 18:22

CDU in NRW lehnt AfD-Kooperation strikt ab – Rücktrittsdrohungen inklusive

Unionspolitiker warnen vor Schwächung des Schutzes vor der AfD

CDU in NRW lehnt AfD-Kooperation strikt ab – Rücktrittsdrohungen inklusive

Führende CDU-Politiker in Nordrhein-Westfalen haben vor einer Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD gewarnt. Innenminister Herbert Reul bezeichnete die Partei als die größte Gefahr für die Demokratie. Auch Arbeitsminister Karl-Josef Laumann schloss jede Form der Kooperation mit der AfD kategorisch aus.

Herbert Reul erklärte, er werde die CDU verlassen, falls die Partei ihre ablehnende Haltung gegenüber der AfD aufweiche. Er betonte, dass die Ideologie der AfD eine ernsthafte Bedrohung für demokratische Werte darstelle.

Karl-Josef Laumann argumentierte, die Politik der AfD stehe in direktem Widerspruch zu den Grundsätzen der Christdemokratie. Als positives Beispiel führte er Thüringen und Sachsen an, wo demokratische Parteien die AfD erfolgreich von der Macht fernhielten. Laumann unterstrich zudem, die CDU dürfe nicht davon ablassen, Anträge einzubringen – selbst wenn die AfD sie unterstützen könnte.

Dennis Radtke, Vorsitzender der CDU-Arbeitnehmergruppe, warnte, eine Zusammenarbeit mit der AfD würde die Union spalten. Der Hamburger CDU-Chef Dennis Thering fügte hinzu, ein solcher Schritt würde massive innerparteiliche Unruhen auslösen – besonders nach den anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland.

Die CDU-Führung in Nordrhein-Westfalen bleibt weiterhin kompromisslos gegen ein Bündnis mit der AfD. Schlüsselfiguren der Partei haben signalisiert, sie würden lieber zurücktreten, als eine Kooperation zu akzeptieren. Die Haltung der CDU scheint demokratische Prinzipien klar über politische Zweckmäßigkeit zu stellen.

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