Caravaning-Branche setzt auf Digitalisierung für junge Käufer nach Pandemie-Boom
Ingrid LöwerCaravaning-Branche setzt auf Digitalisierung für junge Käufer nach Pandemie-Boom
Die Caravaning-Branche passt sich an ein jüngeres, technikaffines Publikum an. Eine aktuelle Studie der GfK zeigt Veränderungen in der Käuferstruktur auf und veranlasst den CIVD – den deutschen und europäischen Branchenvertreter – seine Marketingstrategie zu überdenken. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie neue Käufer, die während der Pandemie hinzugekommen sind, den Markt nun gemeinsam mit traditionellen Enthusiasten prägen.
Der CIVD verantwortet den Caravaning-Sektor und steuert Öffentlichkeitsarbeit, Marketing sowie Veranstaltungen wie den CARAVAN SALON, die weltweit größte Messe für Wohnwagen und Wohnmobile. In einer jüngsten Zusammenarbeit mit GfK wurden Käuferwerte und -einstellungen von 2008 bis heute analysiert.
Die Studie ergab, dass zwar zentrale Werte wie Naturverbundenheit, Flexibilität und Unabhängigkeit bei alten und neuen Kunden ähnlich sind, die Pandemie jedoch eine Welle von Erstkäufern mit sich brachte. Diese Neulinge unterscheiden sich deutlich in ihren digitalen Gewohnheiten und Erwartungen.
Als Reaktion darauf will der CIVD seine Strategie modernisieren. Klassische TV-Kampagnen sollen künftig durch digitale Initiativen ergänzt werden, um jüngere, vernetzte Zielgruppen besser zu erreichen. Ein neues Projekt mit GfK wird zudem Kaufabsichten in ganz Deutschland erfassen, um die Branche bei der zielgenauen Ansprache zu unterstützen.
Mit diesen Anpassungen strebt der CIVD an, eine breitere und vielfältigere Kundschaft anzusprechen. Durch die Kombination von digitalem und traditionellem Marketing will die Organisation das Wachstum in einem sich wandelnden Markt sichern. Die nächsten Schritte umfassen die Umsetzung zielgruppenspezifischer Kampagnen und eine engere Beobachtung der Käufertrends.






