18 April 2026, 22:31

Bergisches Land 2025: Jedes zweite Unternehmen kämpft mit Umsatzeinbrüchen und schwacher Nachfrage

Detailierte alte Karte von Weimar, Deutschland, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit begleitendem Text.

Bergisches Land 2025: Jedes zweite Unternehmen kämpft mit Umsatzeinbrüchen und schwacher Nachfrage

Unternehmen im Bergischen Land stehen 2025 vor einem deutlichen Einbruch

Fast die Hälfte aller Betriebe in der Region Bergisches Land verzeichnet in diesem Jahr rückläufige Umsätze. Viele kämpfen mit schwacher Nachfrage und steigenden Kosten – doch die Probleme beschränken sich nicht auf lokale Faktoren: Auch globale Handelskonflikte verschärfen die Lage.

Eine aktuelle Umfrage zeichnet ein düsteres Wirtschaftsbild der Region. Nur 19 Prozent der Unternehmen bewerten ihre Situation als gut, während jedes dritte seinen Geschäftsverlauf mittlerweile als schlecht einstuft. Besonders die Industrie zieht die Notbremse: Mehr als die Hälfte der Betriebe plant, Investitionen zu kürzen. Über 60 Prozent melden zudem unausgelastete Produktionskapazitäten – ein klares Zeichen für eine abflauende Konjunktur.

Schwache Auftragsbücher und hohe Kosten belasten die Wirtschaft Am stärksten betroffen sind das verarbeitende Gewerbe und der Großhandel, vor allem im Herbst 2025. Hohe Energie- und Lohnkosten untergraben weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit und erschweren eine Erholung. Gleichzeitig setzen protektionistische Zölle der US-Regierung die exportorientierte Industrie unter Druck und verschärfen die Krise.

Trotz des Abschwungs bleibt der Fachkräftemangel ein Problem: Rund ein Viertel der Unternehmen hat nach wie vor Schwierigkeiten, offene Stellen zeitnah zu besetzen. Zudem nennen lokale Betriebe seit Langem die hohe Steuerlast, die Sozialabgaben und übermäßige Bürokratie in Deutschland als strukturelle Wachstumshemmnisse.

Kurzfristige und langfristige Herausforderungen Die Region steht nun vor einer Mischung aus akuten und tiefgreifenden Problemen. Mit schrumpfenden Investitionsplänen und brachliegenden Kapazitäten bleibt die Zukunft ungewiss. In den kommenden Monaten müssen sich die Unternehmen sowohl mit inneren Kostendruck als auch mit externen Handelsbarrieren auseinandersetzen.

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