14 April 2026, 02:34

Belgischer Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung und Abgas-Manipulation gestoppt

Ein Holzlaster mit einer großen Ladung Holz fährt auf einer Autobahn, umgeben von Leitplanken, Laternen, Schildern, Bäumen und Sand, mit Hügeln und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Belgischer Holztransporter mit 23 Tonnen Überladung und Abgas-Manipulation gestoppt

Belgischer Holztransporter auf Bundesstraße 258 bei Hellenthal gestoppt – schwere Verstöße festgestellt

In den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurde auf der Bundesstraße 258 bei Hellenthal ein belgischer Holzlastwagen von der Polizei angehalten. Bei der Kontrolle stellten die Beamten mehrere Verstöße fest, darunter extreme Überladung und illegale Veränderungen am Abgassystem. Die Aktion war Teil einer abgestimmten Kontrollwelle an der deutsch-belgischen Grenze.

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Gegen 5:20 Uhr morgens hielten Polizisten des Kreises Euskirchen den Lkw im Rahmen routinemäßiger Schwerlastkontrollen an. Der von einem 36-jährigen Belgier gesteuerte Lastwagen transportierte 63,7 Tonnen – deutlich mehr als die zulässigen 40 Tonnen. Die Behörden ordneten an, die Ladung umgehend zu entladen.

Zudem war das Abgassystem des Fahrzeugs manipuliert worden. Messungen ergaben, dass der Lkw den gesetzlichen Lärmgrenzwert um das Doppelte überschritt und ungefilterte Abgase ausstieß. Daraufhin wurde das Fahrzeug beschlagnahmt und einer umfassenden technischen Untersuchung unterzogen.

Die Aktion war Teil einer groß angelegten Operation der Polizeizone Eifel, die zeitgleich auch auf belgischem Gebiet Kontrollen durchführte. Parallel überwachte der Zentrale Verkehrsdienst Wittlich den Schwerlastverkehr in Rheinland-Pfalz. Die Behörden betonten, dass solche grenzüberschreitenden Maßnahmen die Verkehrssicherheit und den Umweltschutz stärken.

Dem Fahrer drohen nun Verwarnungsgelder in Höhe von insgesamt 2.200 Euro, einschließlich Verfahrenskosten.

Der Lastwagen bleibt vorerst beschlagnahmt, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind. Der Fahrer muss die Strafen begleichen, bevor er seine Fahrten wieder aufnehmen darf. Der Fall unterstreicht die fortlaufende Zusammenarbeit zwischen deutschen und belgischen Verkehrsbehörden im Kampf gegen illegale Fahrzeugmanipulationen und Überladung im Güterverkehr.

Quelle