28 March 2026, 18:36

Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau verschwindet spurlos im Wald

Ein Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Ausgebüxtes Wallaby in Berlin-Spandau verschwindet spurlos im Wald

Ausgebüxtes Wallaby entkommt in Berlin-Spandau – Spur verliert sich im Kladower Wald

Anfang 2026 ist in Berlins Bezirk Spandau ein Wallaby-Känguru von seinem Besitzer entkommen. Das Tier wurde zuletzt im Kladower Wald gesichtet, nachdem Nachbarn und Polizei es vergeblich fast zwei Stunden lang verfolgt hatten. Während die Flucht des Wallabys zunächst für Aufsehen in den sozialen Medien sorgte, wuchsen mit jedem Tag ohne bestätigte Sichtungen die Sorgen um sein Schicksal.

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Der Vorfall begann, als das vermutlich etwa 70 bis 80 Zentimeter große Tier aus der Obhut seines Besitzers ausbrach. Nachbarn entdeckten es kurz darauf, und die Polizei versuchte, die Spur aufzunehmen. Doch nach knapp zwei Stunden Fährtenlesen verschwand das Wallaby im dichten Kladower Wald.

Die öffentliche Reaktion schlug bald von Neugier in Besorgnis um, da tagelang keine neuen Hinweise auf das Tier auftauchten. Bis Mitte März 2026 gab es keine weiteren gesicherten Meldungen. Die Behörden betonten, dass der Fall keine Verbindung zu Marc-Uwe Klings Buch "Das Känguru-Manifest" habe.

Die Polizei erklärte, zwar keine gezielte Suche durchzuführen, bat Anwohner jedoch, mögliche Sichtungen zu melden. Gleichzeitig gab sie Verhaltensregeln für den Fall einer Begegnung heraus: Man solle Abstand halten und plötzliche Bewegungen vermeiden. Erwachsene sollten nicht weglaufen, mit den Armen winken oder sich größer machen. Kinder sollten ruhig bleiben, sich langsam seitwärts entfernen und Deckung suchen, falls sich das Wallaby nähere. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs rieten die Beamten, sich flach auf den Boden zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.

Seit März 2026 fehlt vom Wallaby jede Spur – bestätigte Sichtungen gab es seither nicht. Die Polizei hält sich für weitere Meldungen bereit, reagiert aber nur bei neuen Hinweisen. Bis dahin bleibt der Verbleib des entlaufenen Kängurus ungeklärt. Der Fall ist vorerst ungelöst.

Quelle