06 June 2026, 20:21

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede plan eine interkommunale Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede starten gemeinsame Jugendkunstschule ohne festen Standort

Arnsberg und Meschede gründen gemeinsame Jugendkunstschule

Arnsberg und Meschede arbeiten zusammen, um eine kommunenübergreifende Jugendkunstschule ins Leben zu rufen. Die neue Initiative setzt auf dezentrale kulturelle Bildung und vernetzt lokale Künstler:innen – statt auf einen zentralen Standort zu setzen. Die Finanzierung und Förderung des auf drei Jahre angelegten Projekts übernimmt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ziel des Vorhabens ist es, das kulturelle Bildungsangebot in beiden Städten zu erweitern. Statt eines festen Veranstaltungsorts wird die Jugendkunstschule über ein Netzwerk regionaler Künstler:innen organisiert. Dieser Ansatz ermöglicht flexible, gemeindenah organisierte Workshops und Aktivitäten.

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Die Vorbereitungen laufen bereits. In diesem Jahr beginnen die Verantwortlichen damit, Künstler:innen aus Arnsberg, Meschede und Sundern zu vernetzen. Unterstützung in der Gründungsphase leistet die Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg unter der Leitung von Beate Herrmann. Mit ihrem Kunstmobil KUMO wird das Team durch die Region touren, um Ideen und Anregungen von Jugendlichen und Künstler:innen zu sammeln.

Ab dem kommenden Jahr nehmen die ersten Programme konkrete Form an. Auf Basis des gesammelten Feedbacks entsteht ein 30-stündiges Kulturteilhabeangebot für Kinder und Jugendliche. Das pädagogische Konzept sieht die Einbindung verschiedener lokaler Einrichtungen und Künstler:innen vor, um vielfältige und ansprechende Aktivitäten zu gewährleisten. Arnsberg und Meschede tragen etwa ein Drittel der Gesamtkosten, den Rest sichert das Landesministerium.

Die Initiative steht allen Interessierten offen. Künstler:innen aus den drei Städten und der Umgebung sind eingeladen, sich am Programm zu beteiligen und die zukünftigen Angebote mitzugestalten.

Die Jugendkunstschule schafft neue Möglichkeiten für kulturelles Engagement in der Region. Ab 2025 können sich Kinder und Jugendliche auf ein breites Spektrum dezentraler Workshops und kreativer Projekte freuen. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Künstler:innen, Kommunen und dem Landesministerium sorgt dafür, dass die Initiative sowohl vor Ort verankert ist als auch langfristig finanziert wird.

Quelle