17 April 2026, 18:37

Achtjähriger fragt Oberbürgermeister: Warum darf ich nicht wählen?

Ein belebter Platz mit Menschen, die sitzen und stehen, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenlaternen mit Flaggen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Achtjähriger fragt Oberbürgermeister: Warum darf ich nicht wählen?

Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen traf kürzlich einen achtjährigen Jungen, der sich für Demokratie interessierte. Das Gespräch fand am 18. November 2025 statt, nachdem Nasserdin gefragt hatte, warum er bei der letzten Kommunalwahl nicht wählen durfte. Kufen nutzte die Gelegenheit, um zu erklären, wie Entscheidungen in der Stadt getroffen werden und wie Bürgerinnen und Bürger sich einbringen können.

Nasserdins Frage zu den Wahlbeschränkungen löste eine ausführliche Diskussion aus. Kufen erläuterte die Altersgrenzen für die Wahlberechtigung und wer überhaupt an Wahlen teilnehmen darf. Zudem beschrieb er, wie demokratische Prozesse in Essen ablaufen – von Ratssitzungen bis hin zu Bürgerbefragungen.

Der Oberbürgermeister ging noch einen Schritt weiter und berichtete dem Jungen von seinem eigenen Weg in die Politik. Er erklärte, auf welche Weise Bürger Einfluss nehmen können, selbst wenn sie noch nicht wahlberechtigt sind. Später betonte Kufen, wie sehr er Nasserdins Neugier und die frische Perspektive schätze, die der Junge in das Gespräch eingebracht habe.

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Das Treffen vermittelte Nasserdin ein besseres Verständnis für die lokale Demokratie und die Bedeutung des Alters bei Wahlen. Kufens Erklärungen umfassten sowohl die Regeln als auch die praktischen Möglichkeiten, sich in städtische Entscheidungen einzubringen. Der Austausch hinterließ bei beiden das Gefühl, dass auch junge Stimmen eine Rolle dabei spielen können, ihre Gemeinschaft mitzugestalten.

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