19 March 2026, 14:45

5.000 Menschen feiern gemeinsames Iftar in Köln-Mülheim zum Ramadan-Abschluss

Eine Gruppe von Menschen in weißen Uniformen und gelben Kleidern steht vor einem Publikum während einer Zeremonie, einige tragen Kappen und Kränze, andere klatschen, und im Hintergrund sind Gebäude, Bäume und Laternenmasten zu sehen.

5.000 Menschen feiern gemeinsames Iftar in Köln-Mülheim zum Ramadan-Abschluss

Heute endet der Ramadan, der islamische Fastenmonat. In Köln-Mülheim kamen rund 5.000 Menschen zu einem gemeinsamen Mahl zusammen, um das abschließende Fastenbrechen, das sogenannte Iftar, zu feiern. Die für alle offene Veranstaltung stand im Zeichen von Einheit und geteilten Traditionen in der Stadt.

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Die Feier fand an einer 300 Meter langen Tafel statt, die mit Datteln, Fladenbrot und Baklava gedeckt war. Lokale Unternehmer übernahmen die Kosten, sodass jeder unabhängig von Glaubensrichtung oder Herkunft teilnehmen konnte. Organisiert wurde das Mahl von der Initiative Keupstraße für alle, das Besucher aus der gesamten Region anzog – darunter Birgül Ücdirem, die extra aus Dortmund angereist war. Für sie sei der Ramadan normalerweise eine Zeit für die Familie, doch diesmal saß sie mit Fremden an einem Tisch – ein Zeichen für den inklusiven Geist der Veranstaltung.

Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester nahm ebenfalls teil und betonte die Bedeutung des Zusammenhalts in der Stadt. Das Treffen fand kurz vor dem Beginn von Eid al-Fitr statt, dem dreitägigen Fest, das am Freitagabend beginnt. Während Schätzungen zufolge zwischen fünf und sechs Millionen Muslime in Deutschland leben, gibt es keine offiziellen Zahlen darüber, wie viele den Ramadan einhielten oder an solchen Feiern teilnahmen.

Das gemeinsame Iftar in Köln-Mülheim endete mit tausenden Menschen, die Essen und Gespräche teilten. Die von lokalen Unternehmen finanzierte und von Stadtvertretern unterstützte Veranstaltung unterstrich die Botschaft der Verbundenheit. Nun folgt Eid al-Fitr, das für Muslime im ganzen Land das offizielle Ende des Ramadan markiert.

Quelle